Softwarelokalisierung

Softwarelokalisierung ist ein Prozess der Anpassung der Software an national-kulturelle Besonderheiten eines anderen Landes. Einschließlich der Übersetzung der Benutzeroberfläche, Dokumentation und Begleitdateien der Software. Die wichtigste Rolle spielt hier das Kombinieren von Softwarebesonderheiten und kleinsten kulturellen Sprachbesonderheiten (wie Hotkey-Verbindungen u.ä.).

So wird bei Lokalisierung in asiatische Sprachen (insbesondere Chinesisch) das Prinzip Double Byte Character Set (DBCS) eingesetzt, was mit Besonderheiten der Speicherung von Symbolen zusammenhängt, die durch das chinesische Sprachsystem bedingt ist. Keine einfache Situation entsteht auch bei Anwendung solcher Sprachen wie Iwrith oder Arabisch, denn deren Schreibweise von rechts nach links ist, was der Schreibweise europäischer Sprachen entgegengesetzt ist. Deshalb ist bei Lokalisierung eines Produktes in eine derartiger Sprachen ist vorerst eine entsprechende Vorbereitung der Software erforderlich. Deshalb wird Software meistens ins Englische übersetzt, welches jedoch keinen unbedingten Standard darstellt. In manchen Ländern wie Spanien, Frankreich besteht das Verbot der Benutzung von rein englischsprachigen Softwareversionen.

Softwarelokalisierung ist ein komplizierter und gründlich durchgearbeiteter Prozess.

Zuerst werden die Benutzerschnittstelle des Softwareproduktes, operativen Auskunftselemente und Hilfsdokumentation in Bestandteile aufgegliedert. Danach erfolgt die Übersetzung des ganzen Textes, und zuletzt werden die übersetzten Bestandteile wiederum in ein Softwareprodukt zusammengebaut, das in einer jetzt ganz anderen Sprache funktionieren wird.

Nachdem die Softwarelokalisierung durchgeführt worden ist, ist es notwendig, die Software der Benutzerschnittstelle zu testen. Dabei werden alle Menüarten, Hotkeys, Dialogboxen, Pop-up-Hinweise und vieles anderes geprüft, damit es begreiflich wird, inwiefern korrekt und richtig sie auf dem Bildschirm wiedergegeben werden. Außerdem erfolgt eine Überprüfung des Funktionierens dieser Komponenten unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Lokalisierungssprache.

Wir sind bereit, alle Lokalisierungsstufen für Ihre Software zu übernehmen.

Dazu bitten wir Sie:

  • Spezialisten unserer Firma alle Dateien zur Verfügung zu stellen (das ist notwendig, damit die Spezialisten sicher sind, dass sie die ganze Benutzerschnittstelle wiederum zusammenbauen sowie Dokumentation rekonstruieren und operative Auskunftsdateien umkompilieren können werden);
  • einen kompletten ausgedruckten Satz der Unterlagen  (dies ist vor allem beim Umbrechen erforderlich, damit  im Ergebnis eine vollständige Übereinstimmung der Seiten der originalen und lokalisierten Version erreicht wird);
  • die Kodeseite (codepage) sowie Information zu genutzten Schriften (nicht obligatorisch bei Lokalisierung ins Englische).
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